Kein Abschiedswort und kein Blick zuruck.
Nur der Atem des Winters in meiner Brust.
Die Tur fallt ins Schloss, zuruck bleibt Staub.
Verblasste Erinnerungen, die langst schon faulen.
Der Himmel wie Blei uber mir.
In der Hand nur eine Schaufel.
Ein letzter Begleiter aus Eisen.
Schwer wie das was mich erwartet.
Der Wald stellt keine Fragen.
Er riecht nach Erde und Vergessen.
Die Baume sind schweigende Richter.
Und ich gehe tiefer und tiefer in ihr dunkles Gericht.
Jeder Schritt ein verlorenes Jahr.
Jeder Atemzug ein Abschiedsschrei.
Ich trinke aus der Flasche der Feigheit
und ich nenne es Mut.
Die Flussigkeit brennt wie ein Feuer
und loscht die Stimmen in meinem Kopf. In meinem Kopf.
Ich grabe tiefer und tiefer.
Tiefer als Erinnerung, tiefer als Schuld.
Und jeder Schlag ruft meinen Namen,
den ich langst vergessen wollte.
Ich falle in einen Traum.
Meine Hande bewegen sich von allein.
Schaufel, Erde, Atem, Schaufel.
Eine Szenerie aus Dreck.
Dann sehe ich mich.
Blass wie der Mond im Morgengrauen.
Gebettet in die kalte Umarmung,
die ich selbst erschaffen habe.
Ich starre hinab in mein Schweigen und es starrt zuruck.
Ohne Urteil, ohne Schmerz.
Nur Ruhe. Eine Ruhe, die schreit.
Eine Ruhe, die schreit in meinem Grab.
Black Metal »
Atmospheric Black Metal »
Herztod - Waldsterben
Herztod




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🎙️ One-man recording
Herztod
Waldsterben
«Země»🇦🇹 Austria
«Formát»EP
«Žánr»Atmospheric Black Metal
«Město»Vienna
«Lze stáhnout»mp3 | flac
«Další žánry»-
«Datum vydání»April 24 2026
«Kvalita MP3»320 kbps
«Velikost»60.5 MB
Tracklist
-
1. Waldgrab (09:20)copy
-
2. Waldeinsamkeit (09:07)copyDie Schritte werden leichter, je langer ich gehe.
Je weiter ich fortkomme, von dieser Holle,
die sich Leben nennt und Normalitat.
Jetzt gibt’s kein Zuruck mehr, dafur ist es zu spat.
Die Zelte sind abgebaut, die Brucken sind gesprengt.
Die letzten Habseligkeiten im Rinnsal versenkt.
Nur mehr allein sein, wie ein einsamer Wolf,
der sein Rudel verlassen hat, damit ihn der Tod holt.
Einsamkeit. Nur meine Seele schreit.
Der Waldboden ist feucht unter meinen Schuhen.
Die Baume schauen wie Freunde aus, die ich schon so lange suche.
Alles wirkt trostlich und friedlich unter‘m Abendschein.
Ich werde weiter wandern, irgendwo werde ich dann bleiben.
Irgendwo wird es einen Platz geben, der ist wie fur mich gemacht.
Da wird es sanft und still sein, fur meine letzte Andacht.
Da wird ein Baum stehen, er verurteilt nicht, wer ich bin.
Der Wald wird mir Schutz geben, streckt seine Arme aus fur mich.
Ich hab dich gefunden, meinen Zufluchtsort.
Du schaust mich an, als hattest du auf mich gewartet
in deinem Wald, in deinem einsamen Wald.
Du nimmst mich auf und spuckst mich nicht mehr aus.
In meinem Gepack, eine Flasche Schnaps gegen die Angst.
Und fur den Weg ins Gluck, ein Strick.
Dein starkster Ast tragt die Last.
Er halt mich fest, lasst mich nicht mehr los
aus dem Wald. Und bald
bin ich frei. Waldeinsamkeit.
Dann bin ich frei. Meine schwarze Seele wird ein Teil von
der Waldeinsamkeit.
Die Wildschweine, die Kafer, die Vogel, die Rehe haben eine Freude.
Ich bin dann eins mit der Waldeinsamkeit.
Ich bin dann frei. -
3. Waldsterben (Single Edit) (04:23)copyEs lost sich, Stuck fur Stuck, Vergangenheit, die Last des Ichs.
Ein Ubergang, im Strom der Wandlung,
im Schweigen des Klangs des letzten Atemzugs. -
4. Waldnach (03:02)copyDie Sterne sind kalte tote Augen.
Oben am Himmel, der schwarz ist wie der Tod.
Ich schreie in die Nacht, doch keiner hort mich an.
Da ist nur Dunkelheit, die jeden Trost verbannt.
Délka: 25:52
Spektra




Další informace
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«Waldsterben»: Olověná obloha tlačí k zemi, páchnoucí zapomněním a tlením. Minulost se sype v prach, zatímco se ocel zakusuje do zmrzlé půdy a připravuje poslední útočiště. V této divočině stromy nekladou otázky, jen natahují větve, připravené přijmout těžké břemeno lidského zklamání.
Doušek pálivé tekutiny umlčuje vnitřní hlasy a ponechává místo pro poslední výdech pod netečným pohledem chladných hvězd. Cáry někdejšího života tonou v potoce, zatímco odcházíte stále dál od lidí. Vpředu čeká úplné splynutí s lesní houštinou, kde tělo živí brouky a duch znehybní ve věčném stínu smrků.
Je čas nechat shon za zády a rozpustit se v tomto majestátním uvadání.
Doušek pálivé tekutiny umlčuje vnitřní hlasy a ponechává místo pro poslední výdech pod netečným pohledem chladných hvězd. Cáry někdejšího života tonou v potoce, zatímco odcházíte stále dál od lidí. Vpředu čeká úplné splynutí s lesní houštinou, kde tělo živí brouky a duch znehybní ve věčném stínu smrků.
Je čas nechat shon za zády a rozpustit se v tomto majestátním uvadání.
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